Gerhart Baum

In Anerkennung seines überzeugenden Eintretens für den Erhalt der mühsam erkämpften Menschenrechte und der freiheitlichen Bürgerrechteund für seinen Mut

zur Freiheit zeichnet die Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft Gerhart Rudolf Baum mit dem Erich Fromm-Preis 2009 aus. In einer Zeit, die von globaler neoliberaler Entgrenzung, aber auch von Fundamentalismus und postmoderner Beliebigkeit geprägt ist, lebt Gerhard Rudolf Baum diesen Mut zur Freiheit vor. Deshalb trägt er dafür Sorge, dass die Freiheitsrechte nicht den Szenarien der Angst und einem wachsenden allgemeinen Sicherheitsstreben geopfert werden. Friedenspolitik darf nicht zur Sicherheitspolitik verkommen. Das Liberale darf nicht Anwalt des Unsozialen werden. Kunst und Kultur, die sich am Markterfolg messen, zerstören ihre eigenen Grundlagen. Gegen diese Tendenzen setzt sich Gerhard Rudolf Baum mit klaren Worten und bewunderungswürdiger Konsequenz ein. Erich Fromm erkannte vor 70 Jahren, dass die „Furcht vor der Freiheit" zu Unterwürfigkeit und autoritärem Gehorsam führt. Heute ist es das Sicherheitsstreben, das die Freiheit des Menschen bedroht. Mit seinem mutigen Eintreten für die Freiheit führt Gerhart Rudolf Baum deshalb das humanistische Anliegen Erich Fromms fort.

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