Rainer Funk

Mut zum Menschen

Erich Fromms Denken und Werk, seine humanistische Religion und Ethik

Mit einem Nachwort von Erich Fromm

Deutsche Verlags-Anstalt (Stuttgart), 1978 Wiedergabe in der 2004 bibliographisch aktualisierten Fassung

 
Vorwort (S. 13-16)
 
 
 

Teil I: Die sozialpsychologischen Erkenntnisse und die philosophisch-anthropologischen Gedanken Erich Fromms

 
I
1   Die Infragestellungen des Freudschen Menschenbildes
a)  Die Prägung des Menschen durch die sozio-ökonomischen Verhältnisse. Die sozialpsychologische Methode
b)  Die Prägung des Menschen durch die Beziehung zur Welt. Die Sicht der Charaktergenese
2   Der „Gesellschafts-Charakter" als Medium zwischen der sozio-ökonomischen
Struktur und den in einer Gesellschaft vorherrschenden Ideen und Idealen
3   Zusammenfassung: Die Kritik am Freudschen Menschenbild
 
II
1   Der dynamische Begriff des Charakters
2   Die Charakter-Orientierungen
a)    Die Orientierungen im Prozess der Assimilierung
(1)  Die nicht-produktiven Orientierungen
(2) Die produktive Orientierung
b)    Die Orientierungen im Prozess der Sozialisation
(1)  Die nicht-produktiven Orientierungen
(2) Die produktive Orientierung
c)    Die Affinität und die Mischungen der verschiedenen Orientierungen
3   Das Wachstums- und das Verfallssyndrom
a)   Biophilie und Nekrophilie und ihre Beziehung zu Sigmund Freuds Lebens- und Todestrieb
b)   Narzissmus und inzestuöse Symbiose
c)   Die Konvergenz innerhalb des Wachstums- und Verfallssyndroms und die Korrelation der Syndrome
 
III
1   Die Natur des Menschen
a)  Das „Wesen" oder die „Natur des Menschen"
b)  Die Dichotomien im Menschen
c)   Die Bedürfnisse des Menschen als menschliche Bedürfnisse
2   Die Geschichte des Menschen
a)  Die Geschichte der messianischen Idee als geschichtsphilosophische Theorie
b)  Erich Fromms Sicht der Geschichte in Anschluss an die Geschichtstheorie von Karl Marx
3   Die Entfremdung des Menschen in der Geschichte
a)  Die geistesgeschichtlichen Wurzeln des Frommschen Begriffs der Entfremdung
b)  Das Wesen der Entfremdung als Idolatrie
c)   Die Möglichkeit der Überwindung der Entfremdung
d)  Zur Ambiguität des Entfremdungsbegriffs
 
 

Teil II: Der Humanismus Erich Fromms und seine Kritik

IV
1   Autorität und Religion
a)   Rationale und irrationale Autorität
b)   Autoritärer und revolutionärer Charakter und ihre Dialektik
c)   Wesen und Funktion der Religion
d)   Der Gegensatz von autoritärer und humanistischer Religion
2   Erich Fromms Interpretation der Geschichte des Gottesbegriffs
3   Die humanistische Religion als Realisierung der X-Erfahrung
4   Auf dem Wege zu humanistischer X-Erfahrung
5   X-Erfahrung als Mystik des EINEN
V
1   Humanistische Ethik als angewandte Wiss. der Kunst des Lebens im Gegenüber zu
anderen ethischen Systemen
2   Der Gründungszusammenhang der humanistischen Ethik
a)  Die „Wissenschaft vom Menschen" und ihr Bezug zur „Natur des Menschen"
b)  Der Weg zur Erkenntnis von objektiv gültigen Werten und Normen
3   Die Fähigkeit des Menschen zum Sittlichen
a)  Die Frage nach der potentiellen Gutheit des Menschen
b)  Die Determinanten für die Fähigkeit des Menschen zum Sittlichen
c)   Charakter oder Instinkt als Determinante für die Fähigkeiten des Menschen
zum Sittlichen. Zur Auseinandersetzung mit Konrad Lorenz
d)  Die Fähigkeit des Menschen zur Wahl: Freiheit als Alternativismus
e)  Autoritäres und humanistisches Gewissen
4   Die Bedeutung der humanistischen Ethik für die Normfindungsfrage in einer
theologischen Ethik
a)  Zum gegenwärtigen Selbstverständnis theologischer Ethik
b)  Ansätze zu einer kritischen Würdigung der humanistischen Ethik Erich Fromms
(1)  Die Suche nach einer naturalen Unbeliebigkeit menschlicher Normativität
(2)  Der Charakter als Prinzip der methodischen Einheit von empirischen Daten,
philosophisch-anthropologischer Reflexion und ethischer Normierung
(3)  Die empirischen Daten und ihre Bedeutung für eine ethische
Betrachtungsweise
(4)  Die philosophisch-anthropologischen Reflexionen u. ihre Bedeutung für eine
ethische Betrachtungsweise
(5)  Zusammenfassung: Die ethische Normierung aufgrund einer menschlich-
naturalen Unbeliebigkeit

Teil III: Quellen und Formen des Denkens von Erich Fromm

VI
1    Moses Maimonides: Die jüdische Tradition der negativen Gotteserkenntnis
2   Hermann Cohen: Das Verhältnis von Ethik und Religion in der jüdischen
Religionsphilosophie
3   Schneur Salman: Die Ethos gewordene Mystik
4   Karl Marx: Der Mensch als Urheber seiner Geschichte
VII
1   Das ekstatisch-kathartische Vorstellungsmodell und seine Denkformen bzw.
Leerformeln
a)  Der Begriff und die Funktion von Leerformeln nach Ernst Topitsch und ihre Kritik
b)  Die Geschichte des ekstatisch-kathartischen Vorstellungsmodells und seiner
Denkformen
c)  Der im ekstatisch-kathartischen Vorstellungsmodell wurzelnde Begriff der
Dialektik als Denkform und Leerformel
2   Die Denkform der Dialektik bei Erich Fromm
a)  Sein Denken in der Tradition des ekstatisch-kathartischen Vorstellungsmodells
b)  Die Dialektik als Denkform und Leerformel
c)  Der universale Anspruch dialektischen Denkens und seine Kritik
 

Teil IV: Humanismus als Wissenschaft und als religiöses Ethos bei Erich Fromm

VIII
1   Die Modi des Habens und des Seins als charakterologische Begriffe
a)  Haben und Sein als letzte Wertungen menschlicher Wirklichkeit
b)  Bestimmung der beiden Modi
c)   Merkmale der beiden Modi
d)  Exemplifizierungen der Modi an menschlichen Vollzugsformen
e)  Haben und Sein als Grundorientierungen der Charakterstruktur
2   Haben und Sein als religiöse Begriffe
a)  Vom charakterologischen zum religiösen Verständnis der Haben-Sein-
Alternative
b)  Die Haben-Sein-Alternative als Inbegriff eines religiösen Ethos
c)  Die Funktion der humanistischen Religion für die Begründung des
humanistischen Menschenverständnisses
IX
1    Überlegungen zu einem fruchtbaren Gespräch christlicher Theologen mit dem
Humanisten Erich Fromm
2    Fragen christlicher Theologen an den Humanisten Erich Fromm
 
 
Quellenverzeichnis (Gesamtverzeichnis der Schriften von Erich Fromm) (S. 361-386)
 
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